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Die Freimaurerei ist eine geistige und ethische Bewegung, die sich
als eine Schule der Menschenliebe, Toleranz, Freiheit und Brüderlichkeit
versteht. Sie ist die geistige Arbeit des Einzelnen an sich selbst
in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Als Gemeinschaft brüderlich
verbundener Menschen ist die Loge Übungsstätte dieser
Werte.
Die Gemeinschaft der Brüder, die Bruderkette, ermöglicht
die Ausübung der „Königlichen Kunst“. In den
Johannislogen gibt es drei Erkenntnisstufen: Lehrling, Geselle und
Meister.
Das Wort „Freimaurer“ kommt aus dem englischen freestone-mason
oder free-mason – also einem Baukünstler, der den freistehenden
Stein als Steinmetz bzw. Steinbildhauer kunstvoll bearbeitet. Die
Bezeichnung taucht zum ersten mal am 9. August 1376 in einer Urkunde
auf. Als Beginn der geistigen Freimaurerei gilt der 24. Juni 1717.
An diesem Tag schlossen sich in London vier Freimaurerlogen zur
ersten Großloge der Welt zusammen.
Am 6.Dezember 1737 wurde die erste Loge auf deutschem Boden gegründet
und als solche anerkannt. Diese ist die „Loge d’Hambourg“
(„Absalom zu den drei Nesseln“) in Hamburg.
Weiterführende Links zur Freimaurerei:
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Die Bauhütte der Bamberger
Loge: in der rituellen Arbeit verinnerlichen die Brüder
die Grundsätze der Freimaurerei. Trotz des Rituals
handelt es sich dabei nicht um religiöse Handlungen.
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